Optimierung der Homepage zur besseren Auffindbarkeit in Suchmaschinen

Als Betreiber einer Internetseite möchten Sie natürlich, dass diese im Internet auch wahrgenommen wird. Dabei konkurrieren Sie mit Millionen anderer Internetseiten. Wie kann man also dafür sorgen, dass möglichst viele Besucher auf die eigene Internetseite kommen? 

Das ist eine Frage, mit der sich sehr viele Spezialisten beschäftigen. Diese haben SEO (Search Engine Optimization) zu Ihrem Beruf gemacht.

Was ist SEO?
Suchmaschinen wie z.B. Google besuchen täglich Millionen Internetseiten und überprüfen, welche Inhalte auf diesen Internetseiten vorhanden sind. Sie nehmen diese Ergebnisse in ihren Suchindex auf. Durch die vielen Homepages in diesem Index gibt es bei einer Suche auf der Suchmaschine ebenso viele Ergebnisse. Die Suchmaschine muss also ein Ranking / eine Sortierung durchführen. Dazu bedienen sich die Suchmaschinen eigener Algorithmen. Die SEO-Spezialisten versuchen, diese Algorithmen zu entschlüsseln und die Webseiten dahingehend zu optimieren.

Was grundsätzlich eine gute Idee ist, hat aber auch Schattenseiten. Jeder kennt es sicher, dass er nach etwas sucht und auf den ersten zwei Seiten der Suchergebnisse nur auf Shopping-Portale oder Seiten mit Linksammlungen trifft. Das gewünschte Ergebnis bleibt einem aber verborgen. Hier haben die jeweiligen SEO-Spezialisten ganze Arbeit geleistet, helfen kann das aber keinem. Davon abgesehen, dass dergleichen von den Suchmaschinen-Betreibern auch gar nicht gewünscht ist.

Welche Suchmaschinen-Optimierung ist sinnvoll?
Wie oben vielleicht deutlich geworden ist, können wir hier nur an der Oberfläche kratzen. Folgende Stichpunkte sollte man bei der Erstellung einer erfolgreichen Homepage beachten:

  • Inhalte: Befüllen Sie Ihre Internetseite mit möglichst viel Text zum Thema Ihrer Webseite. Stellen Sie Ihr Unternehmen, Ihre Projekte und Ihre Produkte ausführlich vor. Sind Sie z.B. in einer bestimmten Region aktiv, machen Sie das in den Texten deutlich.
  • Aktualität: Einer Internetseite, die vor Jahren entstanden ist und keinerlei Änderung beinhaltet, wird von Suchmaschinen nicht gut bewertet. Die Suchmaschine weiß nicht, ob der Inhalt noch aktuell ist bzw. ob die Seite nicht vielleicht einfach nur eine "Karteileiche" ist. Daher ist es wichtig, regelmäßig neue Inhalte auf die Seite zu bringen. Beliebt ist dafür die Pflege eines Blogs oder eines Newsbereiches.
  • Echte Inhalte: Versuchen Sie nicht, künstlich Wichtigkeit zu erzeugen, in dem Sie sachfremde Texte auf Ihrer Homepage abbilden. Wenn Sie ein Handwerker sind, hilft es Ihnen nicht, wenn jemand nach Sexy Dessous sucht und Ihre Homepage findet. 
  • Gute Inhalte: Heißt nicht viele Inhalte! Überfluten Sie Ihre (potentiellen) Besucher nicht mit verschachtelten Seiten, Links, Querverweisen, doppelte Inhalte etc. Achten Sie auch auf eine gute Struktur Ihrer Inhalte.

Werden diese Punkte beachtet, sind Sie schon auf dem richtigen Wege. Um den Suchmaschinen das Lesen Ihrer Webseite zu erleichtern, gibt es noch einige technische Gegebenheiten, die man beachten sollte:

  • Metatags: Die sogenannten Metatags werden für Menschen unsichtbar in den Quelltext der Homepage eingebettet. Die Suchmaschinen nutzen die Informationen dieser Metatags. Im Homepage Creator können Sie die Metatags unter "Einstellungen festlegen / Suchmaschinen" festlegen. 
  • Sitemap:  Die Sitemap gibt einen Überblick über die vorhandenen Seiten. Ist eine sitemap.xml vorhanden, werden von der Suchmaschine nur die in der sitemap.xml aufgeführten Unterseiten indexiert. Das kann man im Creator wiederum auch unter "Einstellungen festlegen" zu aktivieren.
  • robots.txt: Die robots.txt steuert auch die Suchmaschine. Hier kann man z.B. festlegen, wie oft eine Suchmaschine die Homepage wieder besuchen soll und ob vielleicht Seiten von der Suche ausgeschlossen werden sollen.

Welche Probleme können bei der Optimierung einer Homepage für Suchmaschinen bei einem Telekom Homepage-Produkt auftreten?
Im Internet finden sich viele Tipps zur Optimierung einer Homepage. Mancher Tipp erfordert allerdings, dass man administrativ auf den Webserver Einfluss nehmen kann. Im Folgenden führen wir einige uns bekannte Punkte zu dem Thema auf:

  • Duplicate Content
    Ist eine bestimmte Textpassage immer wieder unter verschiedenen URLs zu finden, wird das Vorhandensein dieser Passage durch eine Suchmaschine negativ bewertet. Die Suchmaschine geht davon aus, dass der Text kopiert ist und daher nicht relevant. Wenn Sie mehrere Domains haben und alle Domains auf denselben Inhalt verweisen, kann dieses sich also schlecht auf das Ranking auswirken. Auch der Aufruf der Domain mit www. und ohne www. bedeutet theoretisch schon doppelter Content, da zwei Adressen den gleichen Inhalt anzeigen. Allerdings ist es üblich, dass eine Domain mit und ohne www jeweils die Startseite einer Homepage anzeigt. Daher wirkt sich diese doppelte Adressierung nicht negativ aus.

    Dennoch empfiehlt Google in solchen Fällen, die Domain zu "kanonisieren". Das heißt, Sie teilen der Suchmaschine Ihre bevorzugte Domain mit. Dazu gibt es unterschiedliche Varianten. Sie können sich z.B. für die "Google Search Console" (ehemals Google Webmaster Tools) registrieren und dort Ihre Domain eintragen. Wenn Sie Ihre Homepage selbst programmieren, können Sie zwischen den Tags <head></head> einen Eintrag 

    <link rel="canonical" href="http://bevorzugtedomain.de/unterseite.html">

    vornehmen. Als Nutzer des Homepage Creators oder des DesignAssistenten besteht die einfachste Variante darin, die sitemap.xml zu erstellen. Wie oben beschrieben nehmen die Suchmaschinen die in der Sitemap vorhandenen URLs auf. 


  • Verwendung von Permalinks / Clean URLs
    Wenn Sie ein Content Managment System verwenden (z.B. Joomla oder WordPress), sind nicht alle Seiten Ihrer Homepage als Datei auf dem Server vorhanden. Die Unterseiten werden dynamisch aus einer Datenbank heraus erzeugt. Das hat zur Folge, dass in der Adresszeile statt http://ihredomain.de/impressum.html eher ein http: //ihrdomain.de/?page1 zu finden ist. Suchmaschinen wie auch User finden es natürlich besser, wenn Sie die URL lesen können und so schon beim Aufrufen einer Adresse erahnen können, was Sie zu erwarten haben. 

    Daher gibt es für Apache-Webserver das Zusatzmodul mod_rewrite. Mit der Hilfe dieses Moduls und einer Modifikation der htaccess-Datei kann man aus dieser Datenbankabfrage wieder Klarnamen-URLs machen.

    Abhängig vom verwendeten System gibt es auch gut funktionierende Workarounds.

    Auch hier ist zu beachten: Wenn keine Permalinks verwendet werden, heißt das nicht, dass Ihre Homepage nicht in den Such-Index aufgenommen wird, es heißt auch nicht, dass Ihre Internetseite schlecht besucht wird. Mit Permalinks wäre es nur ein wenig hübscher.