E-Mails vom Homepage-Server werden nicht zugestellt

Wenn Sie über ein Skript auf Ihrer Homepage Mails versenden (z.B. eine Bestellbestätigung, eine Mail zum Passwort rücksetzen, die Bestätigung über eine Anmeldung etc.) und diese werden nicht zugestellt, kann das unterschiedliche Ursachen haben:

  • Zeitliche Verzögerung durch Server-interne Prozesse
  • die Mail wurde als Spam eingestuft und deshalb nicht zugestellt
  • Falsche Programmierung des Skriptes
  • Filter / Spameinstellungen beim Empfänger
  • Sperrung der Mailserver durch Realtime Blacklists (z.B. Spamcop)

Zeitliche Verzögerung durch Server interne Prozesse
Um zu verhindern, dass die Server der Telekom bei sogenannten Realtime Blacklists geführt werden (siehe letzten Punkt), werden alle ausgehenden Mails mit dem Filterprogramm "SpamAssassin" überprüft. Abhängig vom Mailaufkommen kann es dabei zu stark verzögerten Zustellung der Mails kommen, so dass der Eindruck entsteht, dass ein Versand nicht funktioniert hat.

Falsche Programmierung des Skriptes

Häufig sorgen kleine Vertipper im Quellcode bereits für fatale Fehler. Finden Sie in der "cgi_error.log" nach dem Versand einer E-Mail der Eintrag "sendmail: Sent mail for cgiuser@homepage.t-online.de (221 2.0.0 Bye)", dann wurde die Mail erfolgreich versandt. Fehler in der Programmierung können so ausgeschlossen werden. Dennoch sollten Sie prüfen, ob die Empfängeradresse korrekt übergeben wird bzw. eingetragen ist.

Sperrung der Mailsserver durch Realtime Blacklists (z.B. Spamcop) / Die Mail wurde als Spam eingestuft und deshalb nicht zugestellt
Vorab ein paar Hintergrundinformationen: Die Telekom betreibt einen großen Aufwand, um den Versand von Spam, Malware oder Schadsoftware über den Server der Homepage-Produkte zu verhindern.

  • Ausgehende Mails werden auf Spaminhalte geprüft .
  • Pro Homepage-Instanz dürfen nur 10000 Mail am Tag und 500 Mails in der Stunde versandt werden. Pro Mail sind maximal 100 Empfänger möglich.
  • Erhält die Telekom Hinweise auf Accounts, welche Spam versenden, werden diese Accounts gesperrt und der Kunde erhält detaillierte Informationen dazu.

Dennoch kommt es dazu, dass der Mailserver, der von den Homepageinstanzen genutzt wird, regelmäßig durch Anbieter von "Realtime-Blacklisten" (RBLs, z.B. Spamcop) gesperrt wird.
Diese Anbieter verwenden sogenannte "Spam Traps". Darüber überwachen sie den Mailverkehr: Wird festgestellt, dass innerhalb eines definierten Zeitraums Spam von einem bestimmten Server versandt wird, erscheint dieser auf der Blacklist. Ist derselbe Server dann nicht mehr auffällig (im Falle von Spamcop: keine weitere Spammail innerhalb von 24 Stunden), wird der Server wieder von der Blacklist gestrichen.
Wenn eine E-Mail, die durch ein Skript auf Ihrer Homepage (oder durch den Homepage Creator bzw. den Design Assistenten) versandt wird, nicht beim Empfänger ankommt, aber Sie auf Ihrer @t-online.de bzw. Ihrer Homepage-E-Mail-Adresse erreicht:

...können Sie davon ausgehen, dass der Mailserver auf Grund der oben beschriebenen Mechanismen automatisch wieder von der Realtime Blacklist (RBL) verschwindet....können Sie den Empfänger darauf hinweisen, dass der Postmaster seiner E-Mail-Adresse die Mailserver der Telekom sinnvollerweise auf eine Whitelist setzen sollte.